Al-Yousef, Jamila

Rassismus-kritische Kulturarbeit, Repräsentation und Partizipation in transkulturellen Öffnungsprozessen, Kulturelle Praktiken im Kontext des Nahostkonflikts, Kuration von Festivals mit MENA-Schwerpunkt (Nahost- und Nordafrika)

Jamila Al-Yousef (29) ist Sängerin, Kulturwissenschaftlerin und Festivalkuratorin aus Berlin. Inspiriert von ihrem palästinensischen Vater, der nach Deutschland floh, begann sie früh transkulturelle Projekte mit Schwerpunkt Nahost, Nordafrika, Feminismus und postmigrantischen Themen zu initiieren. So gründete sie u.a. das jährlich stattfindende „Arab* Underground“ Programm auf dem Fusion Festival, baute das „Welcome Board“ zur Unterstützung geflohener Musikschaffender für das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) auf, und leitete den Talent Campus des Pop-Kultur Festivals im Berghain 2015. Sie kreierte auch das BERLiSTANBUL#25 Festival, arbeitete am Maxim Gorki Theater, für Künstler_innen wie BUKAHARA, und für die internationale Kulturpolitik Konferenz ICCPR. Regelmäßig konzipiert und moderiert sie Panels wie z.B. auf der World Music Expo WOMEX in Gran Canaria 2018. Aktuell ist sie Dozentin, Trainerin und Beraterin im Feld der Rassismus-kritischen Kulturarbeit, u.a. an der Universität Hildesheim und im Interkulturelle Öffnung Programm des MWK Baden Württemberg. Zudem tourt sie mit ihrer Psychedelic Desert Funk Band „Jamila & The Other Heroes“ durch Europa und Nahost.

Tätigkeitsbezeichnung: Organisations- & Prozessbegleiter*in, Trainer*in, Sänger*in, Projektkoordinator*in, Musiker*in, Lehrbeauftragte*r / Dozent*in, Kurator*in, Kulturwissenschaftler*in, Kulturvermittler*in, Kulturmanager*in, Berater*in, Aktivist*in

Sparte: Bildung, Wissenschaft, Kulturwirtschaft



Ort: Berlin

Webseite: www.jamilaandtheotherheroes.com

Kontakt: jamilaandtheotherheroes@gmail.com