Opfer, Täter, vecinos?

Das Erbe des Nationalsozialismus in Südamerika nach 1945

Termin

Di, 12.11.19, 19h - 21h

Veranstaltungsort

Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8

10963 Berlin

Format

Diskussion, Vortrag

Nach der Machtübernahme Hitlers begann die erzwungene Emigration Tausender von den Nationalsozialisten verfolgter Juden nach Südamerika. Nach dem Zweiten Weltkrieg entschieden sich zahlreiche NS-Täter für eine Flucht nach Übersee, um sich der Strafverfolgung in Europa zu entziehen. Der Vortrag und das Podiumsgespräch geben einen Überblick über die beiden Einwan­derungsgruppen in Südamerika und gehen insbesondere der Frage nach, welche Beziehungen unter ihnen sowie zur ansässigen Bevölkerung bestanden. Im Skype-Gespräch wird auch nach der Bedeutung des Erbes des Nationalsozialismus in Südamerika für die dortigen Erinnerungskulturen gefragt.

In Kooperation mit: Prof. Dr. Nachama, Prof. Dr. Holger M. Meding, Prof Jeanine Meerapfel, Dr. Juliana Ströbele-Gregor

www.topographie.de